Lensbaby Love?

Diesen Beitrag habe ich Annette schon lange versprochen. Das möche ich nicht mit ins neue Jahr schleppen, also bombardiere ich euch jetzt mitten in der Weihnachtszeit ganz cool mit Schneeglöckchen, Krokussen und Tulpen. Und vielleicht interessiert es ja auch sonst noch jemanden, der mit einem Lensbaby liebäugelt.

Aber fangen wir mal am Anfang an:

Die wunderschönen Lensbaby-Fotos von Annette haben mich schon immer fasziniert. Also war es nicht verwunderlich, dass die Faszination sich irgendwann in einem Habenwollen äußerte. Und als ich beim großen Versender endlich einen Lensbaby Composer Pro mit Sweet 50 Optik entdeckte, der auf meine FUJIFILM XE-2 passt, musste ich ihn einfach bestellen. Gut, vielleicht war Mitte Februar nicht gerade die ideale Zeit dafür. Aber es war nur noch ein Exemplar verfügbar und überhaupt ist Geduld ja nicht meine Stärke.

Also her mit dem Teil und direkt ausprobiert. Na ja, was soll ich sagen. Mit dem Lensbaby und mir war es war eher ein One-Night-Stand als eine tiefe Liebe. Sobald ich eine Weile damit herumgespielt hatte, verlor ich das Interesse an den Effekten. Möglicherweise hätte ich die wilden Schneeglöckchen ja auch nicht als Screensaver auf meinen 27-Zoll-Monitor applizieren sollen. Mir ist ganz wuschig davon geworden … und nach langem, intensiven Überlegen habe ich mich für eine Trennung entschieden und das Lensbaby zurück geschickt.

Ich hatte einfach Bedenken, dass ich es viel zu selten nutzen und im Schrank verstauben lassen würde. Und den Qualitätsanspruch, den meine anderen Objektive haben, konnte das Lensbaby auch nicht so ganz erfüllen. Ich finde es schon wichtig, exakt auf etwas scharfstellen zu können. Beim Lensbaby war immer etwas Zufall dabei – vor allem bei den Motiven in freier Wildbahn.

Damit will ich nicht sagen, das das Lensbaby nix taugt. Wenn ich mir die Fotos jetzt nach einigen Monaten anschaue, finde ich sie ja auch wieder ganz witzig. Aber ich bereue nicht, dass es eine eher kurze Liason war. Wobei mich die „Schwester“ des Composers, nämlich das Lensbaby Velvet ja nach wie vor reizen würde. Aber das Objektiv ist noch teurer und da werde ich wohl noch etwas überlegen …

Was haltet ihr von den Lensbaby-Fotos?

 

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Herbstnebel gegen den Novemberblues

Grau, trüb, nass und neblig … bei diesem Wetter kann einen ja schon der Novemberblues packen. Was könnte dagegen helfen? Ein bisschen Nebel zum Beispiel. Schöner Nebel natürlich. Weiß wallender Herbstnebel unter strahlend blauem Himmel. Also lassen wir die Happy Pills (nicht, dass ich welche hätte) in der Tasche und erinnern uns lieber daran, wie zauberhaft der Herbst auch sein kann.

Für die Fotos habe ich sogar meinen Nachteulen-Biorythmus überwunden, bin an meinen freien Tagen freiwillig früh aufgestanden und habe jeweils einen anderen Siebengebirgsgipfel erstürmt. Das ist sonst ja nicht mein Ding – auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass Langschläferei eine ganz schlechte Angewohnheit für Naturfotografen ist. Aber als mir der Liebste das Tablet mit den Webcam-Bildern von wogenden weißen Nebelmeeren unter die Nase hielt, gab es kein Halten mehr. Und es hat sich gelohnt. Nicht nur wegen der Fotos, sondern auch wegen des ganzen tollen Naturerlebnisses und der quasi leeren Wälder und Berge.

Möglicherweise wage ich mich häufiger mal früh hinaus;-)

Aber vorerst hoffe ich, mit meinen Herbstnebelfotos etwas Licht in diesen trüben Tag zu bringen.

 

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Frühlings-Rot und Blau und Grün …

Endlich ist er so richtig da, der Frühling.

Ich genieße die Sonne und die Wärme, die ich so lange vermisst habe. Und ich bin ganz berauscht von der Schönheit der Natur. Den fluffigen blauen Vergissmeinicht-Wolken. Den weißen Sternen der Bärlauchblüten, die sich im Halbschatten unterm alten Booskop tummeln. Den maigrünen Wälder, Wiesen …

Besonders fasziniert bin ich aber in diesem Jahr von etwas Rotem – eigentlich ungewöhnlich, denn für mich ist Rot keine typische Frühlingsfarbe. Dass ich mich trotzdem an Frühlings-Rot gar nicht satt sehen (und fotografieren) kann, liegt an dem Fächerahorn (acer palmatum), den wir letzten November in unseren kleinen Terrassengarten gepflanzt haben. Den Winter über war er eher unsichtbar und überzeugte am ehesten als Zwischenlandeplatz für die Meisen auf dem Weg zum Futterhaus.

Aber in der Wärme des letzten Wochenendes hat er seine Blätter voll entfaltet – und ich bin begeistert. Ich hatte den Baum in der Baumschule mit Herbstlaub gesehen, aber an dem Tag schien keine Sonne. Und so ist mir erst jetzt aufgefallen, wie phantastisch seine Blätter aussehen, wenn sie von der Sonne durchleuchtet werden. Ein einziges, stetig wechselndes rotes Glühen!

Ja, deshalb bin ich in diesem Frühjahr schwer in Rot verliebt.

Aber wie gesagt, fluffiges Vergissmeinichtblau, weiße Bärlauchsterne und frisches Maigrün haben es auch in sich. Viel Spaß bei einem kleinen Spaziergang durch die aktuellen Highlights meines Gartens und schöne Pfingsten euch allen!

 

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Monochrome

In der letzten Zeit hat es das Wetter nicht gut mit meinen fotografischen Ambitionen gemeint.

So zum Beispiel auch, als ich kürzlich oberhalb von Winningen in den Weinbergen der Terrassenmosel stand. Ich war schon lange wild darauf, den legendären Röttgen zu fotografieren … und nun: kein Licht, keine Farben und alles in allem eine Situation, in der man die Kamera direkt wieder einpacken kann.

ABER ICH WOLLTE FOTOGRAFIEREN.

Ich hab’s dann auch getan. Denn ein paar Lichtblicke gab es ja doch: Etwas Drama am Himmel, leichten Nebel moselabwärts und die raue, grafische Schönheit der steilen, schieferbedeckten Weinberge. Es lag auf der Hand, dass bei diesen Motiven jetzt einmal ein paar längst überfällige Experimente in Schwarzweiß angebracht waren.

Und was soll ich sagen: Ich bin ganz froh, dass ich die Kamera nicht schmollend wieder eingepackt habe.

 

Terrassenmosel im Winter

Der Röttgen – eine hervorragende Riesling-Lage

 

Terrassenmosel im Winter

 

Terrassenmosel im Winter

 

Terrassenmosel im Winter

 

Terrassenmosel im Winter

Auf ein Neues. Diesmal aber wirklich!

Meine Güte, jetzt ist das neue Jahr schon satte 18 Tage alt. Es fühlt sich gar nicht mehr so brandneu an und ich frage mich verwundert:
Wie bin ich denn da reingerutscht??

Ich hatte auf ein paar besinnliche Tage zwischen Weihnachten und Silvester gehofft, um ein bisschen Ruhe zu finden. Das alte Jahr zu reflektieren und mir Gedanken zu machen, was ich mir vom neuen Jahr wünsche. Aber der Zeitmaschinenturbo, der schon vor Weihnachten auf Hochtouren lief, bremste auch zwischen den Tagen nicht ab. Heimkommen, Taschen auspacken, weitere Geschenke verpacken, Leute besuchen, die wir zu Weihnachten nicht besuchen konnten, Feuerwerk besorgen, wieder Taschen packen, wieder losfahren … Silvester mit Freunden in einem alten fränkischen Forsthaus war wunderschön. Aber Zeit zur Kontemplation hatte ich da natürlich auch nicht.

So bin ich also mehr oder weniger besinnungslos ins neue Jahr gerutscht. Am Sonntag, dem 3. Januar stand ich morgens unter der Dusche und fühlte mich völlig gestresst. Wegen der einfach so schnell verflogenen freien Tage – und beim Gedanken an Weihnachten 2016, wenn das gleiche Programm mit weniger freien Tagen zu absolvieren sein wird.

Inzwischen hat mich der Alltag wieder. Fast jedenfalls.

Denn so soll es nicht nicht weitergehen.

Deshalb habe ich für dieses Jahr  nur einen einzigen guten Vorsatz: Ich will zur Besinnung kommen – achtsamer, bewusster und mehr im Hier und Jetzt leben. Und ich will endlich meditieren lernen.

Keine Sorge, als ziemlich bodenständige Atheistin bin ich gewiss nicht auf dem Esoterik-Trip. Und ich weiß, dass ich mit derartigen Vorhaben auch nicht das Originalitäts-Bienchen gewinne. Aber es macht mir Angst, wie schnell das Leben vorbeirauscht. Und in wie vielen Momenten man mit seinen Gedanken völlig abwesend ist.

Die üblichen guten Vorsätze wie mehr Sport, gesundes Essen, genügend Schlaf etc. sind gut und richtig. Aber Achtsamkeit und ganz bewusstes zur Besinnung kommen ist die Grundlage von allem. Und ich habe das Gefühl, in einer zunehmend wirren Zeit ist das enorm wichtig für die innere Stabilität und mentale Gesundheit. Wie auch immer – ich finde es einen Versuch wert. Vielleicht gelingt es mir ja, die heißgelaufene Zeitmaschine ein wenig zu verlangsamen und etwas mehr Ruhe und Klarheit in mein Leben zu bringen.

 

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Übrigens, nebenbei habe ich auch noch einen ganz handfesten guten Vorsatz: Wieder häufiger bloggen 😉

Vermutlich wird das Thema Essen dabei etwas in den Hintergrund treten. Aber ganz verschwinden wird es sicher nicht, denn gutes Essen ist für mich einfach essenziell. Zur Zeit experimentieren wir gerade heftig mit Sous-Vide herum. Mit gutem Erfolg übrigens. Aber wer hat schon den Nerv, ein zartes, saftiges, perfekt rosa gegartes Lammkarrée beim Fotoshooting erkalten zu lassen? Ich jedenfalls nicht 😉

Wofür ich allerdings immer einen Nerv habe, ist die Schönheit der Natur. Und deshalb wird es davon auch reichlich geben – sofern die Motive und das Licht mir hold sind. Fotografieren ist meines Wissens keine offiziell anerkannte Meditationspraxis, aber ein wirklich guter Weg, achtsam und präsent zu sein. Wenn ich fotografiere, lebe ich wirklich ganz im Augenblick und vergesse alles um mich herum – manchmal zu ihrem Leidwesen auch meine Begleiter. Zumindest der Liebste kann sich ja nicht beklagen, denn er hat mich schließlich auf diesen Trip gebracht 😉

 

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Herbstrausch

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Ihr Lieben, hier war’s lange still am Blog.

Ja, es lag auch an zu wenig Zeit. Aber vor allem lag es daran, dass ich es mich mit der Kamera eher in die Natur gezogen hat. Und dann habe ich noch die wunderbare, inspirierende Fotoplattform 500px für mich entdeckt und bin dort ordentlich fremdgegangen – jedenfalls aus Sicht dieses Blogs. Falls euch interessiert, was ich da so treibe, schaut doch mal auf meine 500px-Seite.

Ein bisschen habe ich die Community und meine lieben Mitblogger hier doch vermisst. Und meine Leidenschaft für gutes, einfaches Essen brennt natürlich auch noch. Da passt es gut, dass es jetzt draußen so richtig novemberlich wird. Da stehe ich auch wieder gerne mal in der Küche und danach im „Fotostudio“.

Heute gibt es aber noch nichts zu futtern, sondern noch einen letzten, rückblickenden Spaziergang im herbstlichen Farbenrausch.

Viel Spaß und bis bald!

 

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Bienenfutter

Diese hochgezüchteten, seltsam großen, knatschbunten und meist hybriden (ergo: sterilen) Zombieblumen von Syngenta & Co. sind überhaupt nicht mein Ding. Sie gefallen mir optisch nicht und noch viel weniger passen sie in mein Wertesystem.

Ich mag viel lieber echte, naturnahe Blüten. Vor allem solche, die viele Bienen, Hummeln und Schmetterlinge anziehen. Abgesehen davon, dass Auge, Bauch und Hirn JA zu dieser dezenten Blütenpracht sagen, fühle ich mich nämlich verpflichtet, den armen Tierchen etwas zu essen anzubieten.

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Denn sie haben es  nicht leicht im typischen zeitgenössischen Garten.

Entweder es blühen da besagte Zombieblumen. Oder viel öfter blüht da gar nix. In der Spießerversion hat so ein Garten kurzgeschorenen Rasen und ein bis zwei Koniferen zu bieten. Fehlanzeige für Bienenfutter. Die sogenannte moderne Version, in der zwischen zehn Tonnen Schotter zwei Büschel Gras und drei Edelstahl-Leuchten platziert sind, ist auch nicht besser. Weder für die Bienen noch fürs Auge.

Mein Gegenprogramm und die aktuelle Bienenweide besteht vor allem aus duftendem Lavendel, Salbei und blauem Basilikum, auf dessen Blüten die Bienen besonders abfahren. Ich habe gleich mehrere Töpfe davon auch auf dem Terrassentisch, weil ich es sehr entspannend und kontemplativ finde, beim Wochenend-Frühstück den fleißig herumwuselnden Bienen, Hummeln & Co. zuzusehen. So entspannend, dass ich glatt vergessen habe, auch mal eine Biene in Action zu fotografieren 😉

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Basilikumblüte

Natürlich schmeckt Basilikum nicht nur der Biene. Es macht sich zum Beispiel auch prima im Eis, ganz besonders in diesem genialen sahnigen Erdbeer-Basilikum-Eis mit Pfeffer. Die Fotos sind eher als Frühwerke einzustufen, aber bei der Wärme in der letzten Zeit hätte ich für eine Neuauflage schon ein gut gekühltes Studio gebraucht 😉

PS: Die aromatisch duftenden Majoranblüten sind übrigens auch extrem gut von Bienen & Co. besucht. Aber die blühen angesichts eingeschränkter optischer Attraktivität dann bei mir doch nur im Kräuterbeet.

Und hier noch ein paar weitere Detail-Impressionen aus meinem Garten:

Wandelröschen

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Nackte Bäume und tanzende Mücken

 

In den letzten Wochen hat es das Wetter gut mit dem fotografieliebenden Berufstätigen gemeint. Vielleicht konnte ich mich auch deshalb erstmals so richtig fürs Natur-Fotografieren im Winter erwärmen. Und weil uns jetzt allen eigentlich allen der Sinn nach Frühling steht, ist es allerhöchste Zeit für dieses Post.

Bisher hat mich Naturfotografie im Winter eher wenig gereizt. Keine Farben, keine Blätter, keine Blüten. Nichts tut sich da draußen von November bis März. Und mit den winterlichen Fotoattraktionen wie Schneelandschaften oder bizarrem Rauhreif wartet das Rheinland leider auch so gut wie nie auf. Ganze zwei Mal war ein perfekter Rauhreif-Morgen. Aber natürlich mitten in der Woche, so dass ich das wunderbare Schauspiel nur zähneknirschend (weil am Fotografieren gehindert) aus dem Auto- bzw. Zugfenster betrachten konnte.

Aber trotzdem. Etwas hat er schon zu bieten, der nichtwinterliche Winter. Wo etwas fehlt, wird ja meist etwas anderes freigelegt. Zum Beispiel wunderschöne Baumstrukturen, die man so nur im Winter wahrnehmen kann. Egal ob lichtdurchflutet, vor stahlblauem Himmel oder vor abendlicher Dämmerung – ich finde, sie haben etwas wunderschön grafisch-organisches. Die Natur ist eben eine begnadete Designerin.

Und was ist mit den tanzenden Mücken?

Ja, von denen gibt es hier auch ein Foto. Nicht dass Mücken zu meinen ausgesprochenen Lieblingstieren zählen würden, aber es waren die ersten, die dieses Jahr so richtig ausgelassen in der warmen Vorfrühlingssonne tanzten. Ich finde, die filigranen Tierchen sehen aus, als ob sie ein Menge Spaß haben …

 

Baumstrukturen

 

Baumstrukturen

 

Baumstrukturen

 

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Baumstrukturen

 

Baumstrukturen

 

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Der Frühling klopft an.

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Es hat durchaus Vorteile, im Rheinland zu wohnen.

Damit meine ich nicht nur die alljährliche, von viel Kölsch unterstützte Unterbrechung der spätwinterlichen Tristesse durch närrisches Treiben. Vorteilhaft ist auch, dass der Winter meist fast gar nicht stattfindet oder zumindest früh zu Ende ist.

Im Winter ist es leider so, dass unser Garten sich weitestgehend aus meinem Bewusstsein verabschiedet. Nicht nur, weil dann fast alles Leben schläft und im Garten einfach nix passiert. Ich sehe ihn auch schlicht und ergreifend so selten, weil es immer schon dunkel ist, wenn ich abends nach Hause komme.

Aber nach den ersten milden Tagen in der letzten Woche war ich doch neugierig, ob sich da draußen schon etwas tut. Also bin ich am Samstagvormittag direkt hinausgeflitzt, um bei strahlendem Sonnenschein  an den bekannten Stellen nach Frühlingsboten Ausschau zu halten.

Und tatsächlich: Da blühen die ersten Schneeglöckchen und goldenen Krokusse! Eine Biene taucht kopfüber in eine Krokusblüte, als könnte sie nach dem Winter gar nicht genug frische Frühlingspollen abbekommen. Die Knospen am Kirschbaum werden dicker. Unterm alten Booskop lugen schon ein paar winzige Bärlauchtriebchen aus der Erde! In meinen Pfefferminztöpfen zeigen sich die ersten Blättchen (ich ziehe meine Minze immer in Töpfen, da sie sonst den ganzen Garten zu erobern pflegt)! Und über allem strahlt eine wärmende Sonne am azurblauen Himmel. Was für ein Tag!

Mit dem Leben da draußen erwacht auch meine Lust auf den Garten wieder. Pläne fürs Kräuterbeet wachsen in meinem Kopf und dann wären da dringend ein paar Samen zu bestellen.

Ach, mir war gar nicht klar, wie ich das alles vermisst habe … vielleicht nehme ich es auch besonders intensiv wahr, weil ich gerade „Der geheime Garten“ gelesen habe. Ich kenne kein anderes Buch, dass so wunderbar beschreibt, was der Frühling, die Natur und ein Garten Gutes in einem Menschen bewirken können. Klare Leseempfehlung, auch wenn es eigentlich ein Kinderbuch ist.

 

Krokusse

 

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Kopfüber im ersten Krokus

 

Kopfüber im ersten Krokus

 

Schneeglöckchen

 

Kirschblütenknospen