Bienenfutter

Diese hochgezüchteten, seltsam großen, knatschbunten und meist hybriden (ergo: sterilen) Zombieblumen von Syngenta & Co. sind überhaupt nicht mein Ding. Sie gefallen mir optisch nicht und noch viel weniger passen sie in mein Wertesystem.

Ich mag viel lieber echte, naturnahe Blüten. Vor allem solche, die viele Bienen, Hummeln und Schmetterlinge anziehen. Abgesehen davon, dass Auge, Bauch und Hirn JA zu dieser dezenten Blütenpracht sagen, fühle ich mich nämlich verpflichtet, den armen Tierchen etwas zu essen anzubieten.

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Denn sie haben es  nicht leicht im typischen zeitgenössischen Garten.

Entweder es blühen da besagte Zombieblumen. Oder viel öfter blüht da gar nix. In der Spießerversion hat so ein Garten kurzgeschorenen Rasen und ein bis zwei Koniferen zu bieten. Fehlanzeige für Bienenfutter. Die sogenannte moderne Version, in der zwischen zehn Tonnen Schotter zwei Büschel Gras und drei Edelstahl-Leuchten platziert sind, ist auch nicht besser. Weder für die Bienen noch fürs Auge.

Mein Gegenprogramm und die aktuelle Bienenweide besteht vor allem aus duftendem Lavendel, Salbei und blauem Basilikum, auf dessen Blüten die Bienen besonders abfahren. Ich habe gleich mehrere Töpfe davon auch auf dem Terrassentisch, weil ich es sehr entspannend und kontemplativ finde, beim Wochenend-Frühstück den fleißig herumwuselnden Bienen, Hummeln & Co. zuzusehen. So entspannend, dass ich glatt vergessen habe, auch mal eine Biene in Action zu fotografieren 😉

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Basilikumblüte

Natürlich schmeckt Basilikum nicht nur der Biene. Es macht sich zum Beispiel auch prima im Eis, ganz besonders in diesem genialen sahnigen Erdbeer-Basilikum-Eis mit Pfeffer. Die Fotos sind eher als Frühwerke einzustufen, aber bei der Wärme in der letzten Zeit hätte ich für eine Neuauflage schon ein gut gekühltes Studio gebraucht 😉

PS: Die aromatisch duftenden Majoranblüten sind übrigens auch extrem gut von Bienen & Co. besucht. Aber die blühen angesichts eingeschränkter optischer Attraktivität dann bei mir doch nur im Kräuterbeet.

Und hier noch ein paar weitere Detail-Impressionen aus meinem Garten:

Wandelröschen

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2 Kommentare zu „Bienenfutter

  1. Liebe Jana, ich bin da ganz wie du und ziehe die ‚einfachen‘ Blüten vor. Zombieblüten machen mich schauern. Ausserdem gibt es an denen nix zu fotografieren, nix Flattriges, Krabbelndes. Deine Bilder sind wie immer genial, schöne Perspektiven. Das Eis hört sich spannend an und wird ausprobiert. Weiterhin frohe Sommertage u. liebe Grüsse aus dem heissen Süden 🙂

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