Nostaglisch-schön: Quitten

Herbst-Stillleben mit Quitten

 

So ganz dicke Freunde sind wir kulinarisch ja noch nicht geworden, die Quitten und ich.

Auch wenn ich ihr Aroma eigentlich ganz gerne mag. Und vor allem ihren herb-frischen Duft.

Was ich aber am meisten liebe, ist ihr Aussehen. So satt gelb. So voller Charakter, weil sie fast nie perfekt sind. Und so herrlich nostalgisch, als wären sie aus einem dieser altmodischen illustrierten Botanikbücher herausgefallen.

Also habe ich den Nachbarn ganz frech ein paar vom Baum gefallene Früchtchen entführt und den Schönen einen Modelauftritt verschafft. Womit ich sie ganz nebenbei vor der Verarbeitung zu Quittenbrot gerettet habe.

Allerdings habe ich mir fürs nächste Jahr fest vorgenommen, auch mal in der Küche mit Quitten zu experimentieren. Ein Rezept für Apfel-Quitten-Suppe ist schon vorgemerkt.

Habt ihr vielleicht noch andere Ideen, was man mit den gelb-nostalgischen Früchten so anstellen kann?

 

Herbst-Stillleben mit Quitten

 

Herbst-Stillleben mit Quitten

 

Herbstwein

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15 Kommentare zu „Nostaglisch-schön: Quitten

    1. Danke, liebe Heike 🙂 Du hast recht: Es gibt wenig Obst, das mich als Fotoobjekt so reizt wie Quitten. Eigentlich wollte ich auch noch viel mehr mit den Quitten fotografieren und mich stilistisch auch mal ein wenig in Richtung dieser alten Stillleben ausprobieren. Leider hat die Zeit nicht gereicht. Aber bis es wieder Quitten gibt, kann ich ja schon mal mit anderen Objekten üben 😉

  1. Ich liiiiebe Quitten und bin so happy über unsere Ernte, denn ich habe immer noch welche im Regal liegen. Abgesehen von Gelee mache ich meine Upside-down-quince tarte, sie ist so einfach und schmeckt warm und mit Crème fraîche einfach himmlisch. Dann schmecken sie gedünstet mit Zimtstange fein als Dessert (mit oder ohne Eis)…und ein ganz tolles Sorbet-Rezept habe ich auch. Zu Wild passen sie auch hervorragend. Liebe Grüsse und frohe Herbsttage, liebe Jana 🙂

    1. Oh danke, liebe Annette für so viel Quitten-Inspiration! Ich hätte diesen Post mal posten sollen, solange es noch Quitten gab 😉

      Verrätst du mir bei Gelegenheit das Rezept für die Upside-down-quince-tarte und das Sorbet?

      Liebe Grüße und dir auch einen schönen Herbst in deinem wundervollen Garten 🙂

      1. die upside-down-tarte findest du unter backen auf meinem Blog, das Rezept kann ich dir mailen, wenn du mir deine Adresse mailst…und dann gibt es auch noch Quitten-Chili-Gelee, das gut zu Käse passt. 🙂

  2. *seufz* liebe Jana, Deine Bilder sind ja mal wieder ein Traum. Ich habe mich letztes Jahr mal an Quitten versucht aber so richtig warm sind wir nicht geworden. Vielleicht sollte ich ihnen auch nochmal eine Chance geben? Auf die Suppe freue ich mich schon jetzt. 😉

    Liebe Grüße
    Sarah

    1. Danke, liebe Sarah 🙂 … In Sachen Süppchen müssen wir uns beide noch ein wenig in Geduld üben, da die Saison ja leider gerade vorbei ist.

      An die Quitten musste ich mich auch erst langsam wieder herantasten. Da hatte ich mal ein schlimmes Kindheitserlebnis mit einem ziemlich geschmacklosen, aber dafür fürchterlich pelzigen Quittenkompott. Aber vermutlich waren daran nicht die Quitten, sondern der Koch schuld 😉

      Liebe Grüße
      Jana

  3. Ach, welch schöne Fotos! Ich bin ja der totale Quittenfan! Bei mir werden sie aber verbacken. Und zwar als Quitten-Apfeltorte oder als Tartelettes mit Meringue. Schau mal bei mir vorbei, wenn das für dich gut klingt. Ich freu mich auf dich 🙂 .
    Liebe Grüße Maren

    1. Ach liebe Maren, deine Quittenköstlichkeiten sind beide sehr verlockend. Aber die Tarteletts sind mein klarer Favorit 🙂

      Ich drücke dir die Daumen, dass dein Quittenbäumchen bald reichlich Backzutaten liefert.

      Liebe Grüße
      Jana

  4. Hier mein jahrelange erprobtes Rezept:
    Quitten-Gewürz-Likör
    1kg Quitten, 1 Zimtstange, 4 Nelken, 6 weiße Pfefferkörner, 250-300g weißer Kandis, 1 Fl. Korn (700ml)
    Quitten abspülen, dabei den Flaum abreiben.
    Mit Schale auf einer Gemüsereibe bis vors Kerngehäuse abraspeln.
    Quitten, Gewürze und Kandis in ein großes Glas geben und mit Korn auffüllen, so daß das gesamte Fruchtfleisch bedeckt ist.
    Glas fest verschliessen und an einem dunklen und kühlen Ort für drei Monate ziehen lassen.
    Durch ein Mulltuch abgiessen (nicht drücken) und in Flaschen füllen.

    Viele Grüße und Danke für die wunderschönen Fotos!!!
    Angela

    1. Danke, liebe Angela 🙂

      So einen Quittenlikör kann ich mir sehr gut vorstellen. Bestimmt schön herb-aromatisch.

      Das Rezept ist schon abgespeichert für die nächste Quittensaison.

      Liebe Grüße
      Jana

  5. siehste – sag ich doch! das mit den Fotos 😉 so schöne Herbstfarben!

    die Apfel-Quitten-Suppe hört sich spannend an. Passt ggfs. auch als Sellerie-Quitten-Suppe. und weitere Ideen – auf den ersten Wurf: wie wäre es mit einer Tarte Tartin? oder einem Quitten Curd als Füllung für ein kleines Törtchen? Ein Quitten-Sorbet mit rotem Kampott-Peffer? ein Küchlein im Glas mit geriebenen Quitten im Teig? Quitten-Crème-Brûlée mit gehackten, gebrannten Mandeln? Quittenkompott zu Wild? Eine herzhafte Tarte mit Quitte und Käse (Gorgonzola oder Ziege…)?

    1. Liebe Natalie, du bist ein sprudelnder Quell kulinarischer Inspiration! Ich würde sofort in die Küche laufen, wenn es noch Quitten gäbe. Danke für die tollen Ideen, die schon ein Kopfkino auslösen.

      Jetzt muss ich leider brav ein Jahr warten. Aber das gibt dir vielleicht die Gelegenheit, den einen oder anderen deiner Geistesblitze in ein Rezept zu gießen 😉

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