Bunte Blätter und Marzipan-Apfelkuchen.

Tortenständer Virginia Casa Corona grau

Sollte einer von euch schon den Apfel(kuchen)-Overkill haben, tut es mir aufrichtig leid.

Aber um Äpfel und Apfelkuchen kommt ihr auch bei mir nicht herum. Denn ich liebe Äpfel. Und Apfelkuchen und Herbst gehören für mich einfach untrennbar zusammen.

Sobald ich die leichte Trauer über den vergangenen (in diesem Jahr eigentlich kaum stattgefundenen) Sommer überwunden habe, liebe ich auch den Herbst. Die offensichtlichen Anzeichen von Vergänglichkeit – wie hier in diesem herbstlichen Garten – haben ihren ganz eigenen Reiz.

Nachdem wir uns mit diesem kleinen Herbstspaziergang Appetit gemacht haben, geht es ran an den Apfel-Marzipankuchen.

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Apfel-Marzipan-Kuchen
für eine 20 cm Springform

  • 400 g säuerliche Äpfel
  • Saft einer halben Bio-Zitrone
  • 1-2 EL Calvados
  • Zimt
  • 100 g Marzipan-Rohmasse
  • 175 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • Gemahlene Bourbon-Vanille
  • 1 Tropfen Bittermandelöl
  • 4 Eier (Größe M)
  • 180 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 70 g gemahlene Mandeln + etwas mehr zum Ausstreuen der Backform
  • Zimt + Demerarazucker zum Bestreuen

Springform mit Butter einfetten und mit gemahlenen Mandeln ausstreuen. Den Backofen auf 175° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Einen kleinen Apfel beiseite legen. Der wird später oben auf dem Kuchen platziert. Die restlichen Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In einer Schale mit Zitronensaft, Calvados, Zimt und etwas Zucker vermischen und durchziehen lassen.

Die Butter in einem Topf erwärmen und bei milder Hitze schmelzen lassen. Marzipan in kleine Stücke schneiden, hinzufügen und mit der Butter zu einer möglichst homogenen Masse verrühren. Vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und in die Rührschüssel geben.

Die Eier nach und nach unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren. Zum Schluß die Mandeln und die Apfelstücke unterheben. Den Teig in die Springform geben. Den zurückgelegten Apfel schälen, entkernen, in Schnitze schneiden und ringförmig auf dem Kuchen drapieren. Dann das ganze noch mit etwas Demerarazucker und Zimt bestreuen und dann im Ofen auf dem mittleren Rost 45-50 Minuten backen.

Auch zu diesem schönen Herbstkuchen macht sich frisch geschlagene Sahne ausgesprochen gut 🙂

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Der außerordentlich hübsche Tortenständer ist übrigens auch von Home of Cake. Das Baby wird von der itialienischen Manufaktur Virginia Casa in Handarbeit hergestellt und heißt Corona. Ein passender Name für diese Krönung der Kaffeetafel. Ich liebe die Farbe und die Anmutung von Patina an den Kanten und Verzierungen. Einfach phantastisch!

Wie in meinem letzten Post schon erwähnt, wird Home of Cake auch auf der eat & style in Köln am nächsten Wochenende (24. bsi 26.10.) präsent sein. Wer kann, sollte die Gelegenheit nutzen, all die Schätzchen mal live zu bestaunen.

Vielleicht treffen wir uns ja per Zufall?
Ich bin die Blondine, die sich wiedermal nicht zwischen all den hübschen Dingen entscheiden kann und am liebsten alles mitnehmen würde 😉

Tortenständer Virginia Casa Corona grau

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8 Kommentare zu „Bunte Blätter und Marzipan-Apfelkuchen.

  1. ein Wunderwerk (wie ich es von Dir erwartet habe) liebe Jana! der sieht köstlich aus – und ich finde, guten Apfelkuchen kann es nie, nie, nicht genug geben. hier gab es nachmittags zufällig auch einen, mit Müslikruste, nicht selbst gebacken aber von Mainz bester Kuchenquelle.

    ich hoffe, Du hast das sonnige Herbstwochenende genossen!

    liebe Grüße,
    Natalie

  2. Da geht es mir wie dir! Der Herbst ist meine kulinarische Lieblingsjahreszeit und ich freu mich riesig, auf alles was die Teller demnächst noch so zu bieten haben! Apfelkuchen-Overkill hin oder her 😉 Deiner schaut ganz schön lecker aus und dass da Marzipan drin ist, gefällt mir gleich doppelt 🙂

    1. Ja, Äpfel und Marzipan sind ein Superteam. Jedes Mal, wenn ich was anderes ausprobiere, komme ich doch wieder zum Schluß, dass mir Apfel-Marzipan-Irgendwas am besten schmeckt 😉

      Aber noch mehr freue ich mich auf die herzhafte Herbstküche – auch wenn die hier am Blog eher selten erscheint. Ich will ja nicht, dass das Essen kalt wird und das würde bei meinem fotografischen Perfektions- bzw. Spieldrang sicher passieren. Kuchen ist da ein geduldigeres Opfer, weil er auch nach einem einstündigen Shooting noch schmeckt 😉

  3. Jetzt soll noch mal einer sagen, er würde den Sommer vermissen. Bei deinen tollen Bildern werde ich in meiner Meinung bestätigt, dass der Herbst die absolut schönste Jahreszeit ist! 🙂

    1. Ja, ich hoffe noch auf richtig schöne bunte Blätter bei uns im Siebengebirge. Und auf so einen stimmungsvollen Herbstnebel … und danach zuhause einen leckeren Schokoladenkuchen 😉

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