Auf ein scharfes 2014: Oldschool Chimichurri

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Wenn schon spät, dann wenigstens besonders scharf.

Das ist meine Devise für den seasonette-Start ins neue Jahr, für das ich euch jede Menge Freude, Glück, Gesundheit und natürlich Genuss wünsche. Und da wir ja alle über Weihnachten reichlich Süßes geschlemmert haben, gibt es heute etwas Herzhaft-Scharfes: Chimichurri.

Der argentinische Klassiker schmeckt nicht nur verteufelt gut, sondern steckt bis zur Halskrause so voller Vitmamine, Antioxidantien und fettverbrennungsfördernder Stoffe, dass er perfekt zum neuen Jahr und den allseits präsenten guten Vorsätzen passt. Außerdem – und das ist eigentlich wichtiger – passt Chimichurri natürlich zu fast jeder Art von Fleisch und ganz klassisch zu einem guten gegrillten Rindersteak. Also alles paletti, Low Carb, Slow Carb & Paleo 🙂

Es gibt ja Leute, die das alles nicht interessiert. Aber auch die mögen Chimichurri, wie ich beim Silvesterfondue feststellen konnte. Damit ist der Beweis erbracht: Es schmeckt auch ohne gesundheitliche Hintergrundinformation. Aber mit fühlt man sich noch besser.

Ich bereite Chimichurri auf Oldschool-Art zu. Heißt, ich werfe die Zutaten nicht einfach in den Mixer, sondern mache mir die Arbeit, alles hübsch fein zu hacken. Und ich finde, es lohnt sich. Denn dieses Chimichurri sieht erheblich appetitlicher aus als der undefinierbare Brei aus dem Mixer. Also, schärft die Messer und legt ein Taschentuch beiseite … und nicht vergessen: niemals mit Chilli-Fingern in die Augen wischen. Das ist eine ganz schlechte Idee 😉

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Chimichurri
(füllt ein 250 ml Weckglas)

2 kleine rote Zwiebeln2 frische rote Chillischoten (Achtung: eventuell weniger, wenn sie sehr scharf sind)
1 große Knoblauchzehe
1/2 Bund glatte Petersilie
3 EL Rotwein-Essig
3 EL gutes Olivenöl
1 TL getrockneter Oregano
3 EL frisch gepresster Zitronensaft
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zwiebeln, Chillischoten, Knoblauchzehe und Petersilie sehr fein hacken. Alle Zutaten vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Weil meine Chilli wirklich fast Habanero-like war, habe ich nur eine Schote genommen und für mehr mildes Rot mit einer 1/4 Bio-Paprika aufgefüllt.

Das Chimichurri passt, wie gesagt, perfekt zu allen Fleischarten, zu Thunfisch oder auch zum Fondue.

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10 Kommentare zu „Auf ein scharfes 2014: Oldschool Chimichurri

  1. Chimichurri auf Vorrat vorzubereiten, ist wirklich eine gute Idee. Wenn es hier und da mal in einem Rezept verwendet wird, lass ich es meist, weil ich keine Lust habe, es extra jedes Mal zuzubereiten. Hast du Erfahrungswerte, wie lange es sich (im Kühlschrank) hält?

    1. Leider habe ich da keine Erfahrung, das Chimichurri hat noch nie lange genug überlebt 😉 Aber ich denke, so ein, zwei Tage sollte es im Kühlschrank halten. Man muss nur schauen, ob sich das Aroma verändert … da hilft nur testen.

  2. Schön, dass das nicht nur mir passiert. Ich habe so eine dicke Lippe bekommen, es war furchtbar und die Augen habe ich auch nicht ausgelassen. Vielleicht merke ich mir das jetzt. Werde das Rezept mal machen.
    lg Marlies

    1. Ja, das ist wirklich lecker und schmeckt auch ohne Fleisch. So gut, dass ich hin und wieder aufpassen muss, dass vom Chimichurri zum eigentlichen Essen überhaupt noch genug da ist 😉

  3. hmmmm! *yummie* ich mag diese Gewürzmischungen für Fleisch sehr – ob nun Gremolata oder Chimichurri, ein Genuss!

    dann wünsche ich Dir ein scharfes, gesundes 2014 voller Vitaminbomben 🙂

    und niemals mit den Fingern in die Augen…. wie gerechtfertigt diese Warnung ist! ich bin ein typischer lernt-es-nicht: erst mit dem Chili-Finger an die Lippe, dann an die Nase und weil ich’s immer noch nicht gelernt hab auch noch in die Augen.

    Nur gestern habe ich wohl Deine Warnung schon erahnt gehabt: als ich eine Chili auspackte, um Lachs zu beizen und schon loslegen wollte, habe ich dann glatt noch mal inne gehalten, um mir Handschuhe anzuziehen. gegen die Chili-Finger 🙂

    1. Hi, hi, das mit der Lippe ist mir auch wieder passiert, aber die Augen habe ich diesmal ausnahmsweise verschont. Nur der Liebste musste richtig leiden, denn er wollte mir nicht glauben, dass die Peperoni WIRKLICH scharf ist und hat sich ein schönes Ringchen abgeschnitten … tja, wer nicht hören will, muss fühlen 😉

      Liebe Grüße
      Jana

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