Herbstlich lecker: Apfel-Karamell-Tartes

Bevor es jetzt (auch backtechnisch) bei mir an allen Ecken und Enden weihnachtet, gibt es noch ein leckeres Rezept zum Versüßen kalter, nebliger, verregneter, stürmischer Herbstnachmittage. Und ein Eingeständnis einer (weiteren) Sucht. K … wie Kaufsucht? Nee, darüber bin ich hinweg. K … steht hier für Karamell! Sehr ungesund, aber sooo lecker und mit unglaublich hohem Suchtfaktor. Seufz. Ich liebe Karamell. Auf dem Frühstücksbrötchen, im Joghurt, pur aus dem Glas oder auch im oder auf Kuchen.

So wie diesem hier. Eigentlich sollte es ja nur eine klassische Apfeltarte mit Zucker und Zimt werden. Aber bevor es sich die Apfelscheiben auf dem Teigbett bequem machen konnten, kam mir die spontane Idee, sie doch auf Karamell zu betten. Und das kommt wirklich gut!

Die Tartes sind fix zubereitet, denn sie sind sozusagen herbstliche Schwestern der schnellen Haselnuss-Mirabellen-Tartes. Da ich die Teilchen mit und ohne Streusel testen wollte, passt die Teigmenge für zwei 12-cm-Tartes mit und zwei ohne Streusel.

Herbstliche Apfel-Karamell-Tartes:

4-5 kleine, säuerliche Äpfel
120 g Mehl
60 g gemahlene Haselnüsse
100 g Zucker
100 g kalte Butter in Würfeln

Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Äpfel waschen, entkernen, und in dünne Spalten schneiden.

Mehl, Zucker und gemahlene Haselnüsse mischen, die Butterstückchen dazu geben, alles mit den Händen zu Streuseln verkneten. Wer keine Haselnüsse mag oder allergisch gegen Nüsse ist, kann sie natürlich auch durch Kokosraspel oder Mehl ersetzen.

Ein Teil der Streusel wie einen Teig in die gefetteten Tarteförmchen drücken, dabei auch einen kleinen Rand formen. Mit Karamellcreme eurer Wahl bestreichen (ich nehme hierfür nicht mein teures Lieblingskaramell vom Kakaokontor Hamburg, sondern das preisgünstigere von Bonne Maman).

Mit den Apfelspalten belegen. Die Tartes ohne Streusel noch mit Zucker und Zimt bestreuen. Die anderen bekommen dafür Streusel aufgestreuselt. Die Tartes ca. 30 Minuten lang backen, etwas abkühlen lassen und am besten ganz frisch servieren.

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10 Kommentare zu „Herbstlich lecker: Apfel-Karamell-Tartes

  1. ach, ich mag diese leuchtenden Bilder einfach. wunderschön mal wieder, Deine Fotos. wenn ich mal ne vernünftige Kamera kaufen will, dann hoffe ich, bei Dir nachfragen zu dürfen. das sieht köstlich aus!

    für mich bitte mit ner Portion Marzipan unter den Äpfeln. 🙂

    1. Oh, herzlichen Dank. Ich freue mich wirklich, wenn dir meine Fotos gefallen 🙂 … Natürlich darfst du wegen meiner Kamera nachfragen und die Antwort dürfte dich auch freuen: Ich fotografiere nämlich nicht mit einem teuren Profigerät, sondern mit einer durchaus bezahlbaren FUJIFILM X10 (die allerdings wirklich wahnsinnig viel bietet fürs Geld).

      … und klar, mit Marzipan ist die Tarte auch super. Allerdings war’s hier in letzter Zeit so arg marzipanig, dass mal eine Karamell-Abwechslung her musste 😉

      1. Hi Jana,

        ich habe den Pflaumen-Marzipan-Kuchen ja rauf und runter gebacken und sogar nicht-Marzipan-Fans damit bedacht. Lediglich im Glas ist er mir nicht so gelungen – ich schätze mal, dafür muß ich vielleicht mit meinem Ofen noch mal experimentieren. Von daher immer her mit den guten Dingen – in meinem Fall dem Marzipan 😉

        Die Kamera schaue ich mir mal an! mit meiner kleinen Canon Ixus komme ich nämlich doch ab und zu an meine Grenzen und habe mir für die Weihnachts-Feiertage a.k.a. die nächste freie Zeit vorgenommen, mich mal damit zu beschäftigen wie viel Kamera nötig ist und welches Profigerät ich vielleicht nicht brauche 😉

        Liebe Grüße,
        Natalie

        1. Ich fühle mich geehrt, dass mein Freestyle-Rezept bei dir so gut eingeschlagen ist 😉 Im Büro habe ich diese Woche diesen Kuchen und den Apfel-Mandel-Marzipan-Kuchen in Muffinform kredenzt. Ist auch gut eingeschlagen 😉

          Das aktuelle Modell der Kamera ist jetzt übrigens die X20. Sie bietet wirklich viel fürs Geld, ist hochwertig verarbeitet (viel Metall statt billiges Plastik), sieht durch den Retro-Look toll aus und ist immer noch sehr handlich.

          Allerdings würde ich mir trotzdem sehr genau überlegen, was du kaufst. Das kommt neben dem Budget auch auf deine Ambitionen an. Wenn du Foodfotografie auf möglichst professioneller Ebene betreiben willst, wäre vielleicht doch eine Kamera mit größerem Chip und Wechselobjektiven in Betracht zu ziehen. Ist allerdings sowohl größen- als auch preismäßig eine andere Welt. Aber wie du siehst, liebäugele ich auch damit … irgendwann demnächst mal 😉

          Liebe Grüße
          Jana

          1. mit den Kameras muss ich mich wirklcih noch beschäftigen. ich tendiere ja bei Technik dazu immer das oberes-Ende-Modell haben zu wollen. aber die Frage ist – braucht man das wirklich. Ein Freund von mir fotografiert mit der Canon EOS M – eine Systemkamera mit Wechselobjektiven und ist super zufrieden. und die ist auch nicht ganz sooo teuer.

            ich habe ja vorm bloggen nicht mal einen Fotoapparat besessen. ich habe noch gar keinen Überblick, was ich warum und wofür brauche…. 🙂

            Liebe Grüße,
            Natalie

            1. Hi hi, das mit dem Trend zum High End kommt mir sehr bekannt vor 😉 Aber ich bin mir auch nicht sicher, ob das sinnvoll ist. Vom Geld mal ganz abgesehen, denn High End kann in der Fotografie ja richtig teuer werden. Ich tendiere auch eher zur Systemkamera. Die Canons, die ich vor kurzem inspiziert habe, konnten mich aber nicht überzeugen. Zu viel chinesisches Plastik. Aber ich weiß nicht, ob eine EOS M dabei war …

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