PAMK: Karamellkuchen & Holunderblütenlikör

PAMK_1

Die Entscheidung, an der aktuellen „Post aus meiner Küche“ Aktion teilzunehmen, fiel mir ziemlich leicht. Erstens finde ich die Idee sehr schön. Zweitens war mir direkt klar, was ich verschicken würde: einen wirklich genialen Karamellkuchen im Glas und meinen selbstgemachten Holunderblütenlikör. Beides sehr lecker und auch bei sommerlichen Temperaturen gut zu verschicken.

Wenn ich geahnt hätte, dass meine nette und superfleißige Tauschpartnerin Christina dann doch zur persönlichen Übergabe ganz spontan auf meiner Terrasse landen würde, wär’s vielleicht auch was anderes geworden. Aber wann verhält sich das Leben schon mal wie geplant?

Bisher habe ich mich angesichts der sommerlichen Sommers ja eher von meiner fruchtigen Seite gezeigt. Aber zu meinen ganz großen Vorlieben gehören eindeutig Karamell und dunkle Schokolade, die hier sicher auch noch öfter auftauchen werden.

karamellkuchen_1

karamellkuchen_2

Der Karamellkuchen ist die Abwandlung eines Rezeptes aus dem Buch „Kuchen im Glas“ von Christa Schmedes. Er sieht zwar nicht spektakulär aus (versucht das mal, wenn ihr in einem Weckglas steckt), aber er schmeckt wunderbar und hat eine herrlich fluffige, angenehm feuchte Konsistenz. Außerdem ist der ohne Mehl gebacken und damit glutenfrei.

Wenn ihr die Weckgläser gleich nach dem Backen verschließt, hält er sich kühl gestellt auch einige Wochen. So hat man immer ein schnelles Dolce zum Kaffee oder bei Bedarf auch ein nettes kleines Geschenk bei der Hand.

Gemacht ist er auch ziemlich einfach und schnell:

Mandel-Karamell-Kuchen mit Tonkabohne im Glas (für vier 250 ml Weckgläser):

• 100 g Karamell (hier muss man nicht das Teuerste nehmen, das von Bonne Maman ist zum Backen super)
• 3 EL Sahne
• 100 g weiche Butter
• 3 Eier
• 100 g Zucker
• 200 g gemahlene Mandeln
• abgeriebene Tonkabohne nach Geschmack

Öl zum Auspinseln der Gläser

Gläser mit Öl einpinseln. Den Backofen auf 160° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Sahne in einem Topf leicht erwärmen, Karamell und Butter zufügen und bei milder Hitze schmelzen lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die Eier trennen und die Eiweiße mit 2 EL Zucker steif schlagen. Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker und dem Tonkabohnenabrieb verrühren. Die Karamellcreme unterrühren. Eischnee und Mandeln unterheben. Den Teig in die Gläser füllen (nicht mehr als zu 2/3 befüllen, die Kuchen gehen noch auf) und auf dem mittleren Rost im Ofen 40 Minuten backen.

Die Gläser aus dem Ofen nehmen. Zum Aufbewahren heiß verschließen. Kühl gelagert halten sich die Kuchen mindestens 4 Wochen. Zum Servieren die Kuchen (abgekühlt!) aus den Gläsern stürzen und mit Puderzucker bestäuben.

… und der Holunderblütenlikör?

holunderbluetenlikoer

Nachmachen ist im Moment leider schwer, denn statt Blüten hängen inzwischen schon Beeren am Holunderbusch. Aber das Rezept gibt es im pünktlich nächsten Mai, wenn die weißen Blüten wieder Saison haben.

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s