Beerenhunger-Rezept #2: Stachelbeer-Crumble

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Stachelbeeren gehören zu den Früchtchen, die einfach besser schmecken, wenn man etwas mit ihnen anstellt. Backen zum Beispiel. Und frischer Obstkuchen ist an sich ja etwas Feines.

Aber leider nicht immer. Als echter Obstkuchen-Gau kommt er hin und wieder mit sehr viel trockenem Boden, einer homöopathischen Dosis Obst und noch weniger oder gar keinen Streuseln daher.

In seiner Idealform (aus meiner Sicht) besteht er nur aus sehr viel Früchten mit sehr viel knusprigen Streuseln. Und diese Idealform hat einen Namen: Crumble. Hört sich irgendwie krumpelig an, schmeckt aber sehr lecker und ist auch super einfach und schnell zubereitet.

Der Crumble hatte – bisher – für mich nur einen Nachteil: Man muss ihn warm und sofort essen. Das dachte ich zumindest, bis ich letztes Wochenende bei meinem Stachelbeer-Crumble ein Experiment gemacht habe: ein Teil der Zutaten so wie es sich gehört in Gratinformen gebacken und warm gegessen. Wow! Den anderen Teil in kleinen Muffin-Backförmchen gebacken und am nächsten Tag kalt gegessen. Ebenfalls wow!

Stachelbeer Crumble:

600 g Stachelbeeren
120 g Mehl
100 g Zucker
100 g kalte Butter in Würfeln
60 g Kokosraspel (ich nehme die feinen Bio Macaroon Raspel von Dr. Goerg)

Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Stachelbeeren waschen und von Stiel und Blütenansatz befreien. Beeren in eine kleine Auflaufform oder kleine ofenfeste Förmchen verteilen und mit etwas Zucker bestreuen.

Mehl, Zucker und Kokosraspel mischen, die Butterstückchen dazu geben, alles mit den Händen zu Streuseln verkneten und über die Stachelbeeren verteilen. Den bzw. die Crumbles ca. 30 Minuten lang backen.

stachelbeeren

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Der Crumble schmeckt warm pur, aber auch mit Vanilleeis oder Sahne sehr gut. Und zumindest die kleinen Crumbelchen kann man, wie gesagt, auch am nächsten Tag wie kleine Obstkuchen kalt essen. Wie sich der klassische große Crumble in kalt schlägt, habe ich noch nicht getestet, weil er den nächsten Tag noch nie erlebt hat.

Die Streusel könnt ihr natürlich statt mit den Kokosraspeln auch nur mit Mehl, Butter und Zucker machen (dann mehr Mehl verwenden). Aber mit Kokosraspeln werden sie knuspriger und bleiben es vor allem auch.

Viel Spaß bei der beerigen Crumblelei!

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